Lungenfunktion verbessern

Bei COPD und chronischer Bronchitis: Lungenfunktion verbessern mit neuen Denk- und Therapieansätzen!

Können sich Lungenzellen neu bilden, kann man die Lungenfunktion verbessern?

In jeder Sekunde unseres Lebens werden 10 Millionen neue Zellen im Körper gebildet und ebenso viele alte, defekte Zellen abgebaut und recycelt. Das geschieht fortwährend und unbewusst, ohne aktives Mitwirken, denn der Organismus kontrolliert und regelt diese Vorgänge, auch die der Lungenzellen, selbstständig.

Der Körper hat viele Möglichkeiten Funktionsstörungen und Schäden zu kompensieren bzw. zu reparieren. Dafür müssen jedoch Voraussetzungen geschaffen werden.

Wesentliche Voraussetzungen dafür sind:

  • Geben Sie die Lebensweise auf, die zur Schädigung der Lungenzellen geführt hat
  • Helfen Sie Ihrem Körper, vermehrt abgelagerte Schlacken und Schadstoffe auszuscheiden
  • Trinken Sie unbelastetes, schadstofffreies Wasser, um die Schadstoffe im Körper binden und ausscheiden zu können
  • Führen Sie dem Körper die Nährstoffe zu, die er für den Aufbau gesunder Zellen benötigt
  • Stärken und unterstützen Sie Ihren Körper mit biologisch sinnvollen Therapien

Die Erfolge durch Therapie und/oder Änderung von Lebensgewohnheiten können schnell und sicher zum Beispiel über die Herzratenvariabilität (HRV) gemessen werden. Die wissenschaftliche Basis der HRV-Messung ist die EKG-Messtechnik, die weltweit anerkannt ist. Mit der HRV-Messung lassen sich unmittelbare Rückschlüsse auf das vegetative Nervensystem (VNS), die oberste Steuerzentrale ziehen. Im VNS werden Informationen und Reize der Psyche, des Nerven-, Immun- und Hormonsystems verarbeitet. Gestörte Prozesse dieser Systeme werden durch die HRV-Messung sichtbar.

Bei Menschen mit COPD ist die Anpassungs- und Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems deutlich gestört. 

Letztendlich führt dies dazu, dass die Lungenzellen nicht richtig vom VNS „angesteuert“ werden. Regenerations- und Reparaturprozesse können nicht effektiv ablaufen, was auf Dauer zu immer weiteren Störungen und Funktionseinschränkungen führt! Ebenso wird die Weit- oder Engstellung der Bronchien durch Medikamente zwangsweise überbläht was auf Dauer zu weiteren Störungen führt.

Beispiel:
In einer akuten Stresssituation (Fluchtreaktion = Sympathikus überaktiv), kommt es automatisch zur Überblehung / Weitstellung der Alveolen, mit den biologischen Sinn, dass noch mehr Sauerstoff aufgenommen werden kann für eine vermehrte Energieproduktion, um die Gefahr „abzuwehren! Wenn dieser Dauerstress, egal ob körperlich oder psychisch dauerhaft vorherrscht, werden dauerhaft die Alveolen überbleht, was sich dann als Emphysem bemerkbar macht!  Die richtige Therapie wäre jetzt seine eigenen Stressfaktoren zu vermindern , damit die Überblehung zurück gehen kann. Die Stärkung des Parasympathikus wäre die wichtigste therapeutische Maßnahme, welche mit Erholung und Regernation einhergeht. Dies wird unter anderem messbar durch die Sauerstoffenergietherapie erreicht, sollte jedoch durch eigene Maßnahmen unterstützt und kombiniert werden.

Alveole im Normalzustand

Alveole im Normalzustand

Alveole überbläht, im Stresszustand

  Alveole überbläht, im Stresszustand

Die Sauerstoff-Energie-Therapie SET hat unmittelbare Auswirkungen auf:

Äußere Atmung = steht für den Transport des Sauerstoffs aus der Luft über die Lunge ins Blut
Innere Atmung = steht für die Verbrennung/Verwertung des Sauerstoffs in den Mitochondrien, den Minikraftwerken in unseren Zellen. Energie wird durch „Verbrennung“ des Sauerstoffs zu Adenosintriphosphat (ATP), dem Energiespeichermolekül unserer Zellen.

Mehr Energie (ATP) in den Zellen bedeutet mehr Leistung, saubere Verbrennung und damit weniger Freie Radikale und weniger Schäden an Zellstrukturen, schnellere Erholung, effektivere Anpassung an unterschiedliche Bedingungen und schnellere Regeneration. Die bisherige COPD-Therapie mit hochkonzentriertem Sauerstoff kann nur die äußere Atmung verbessern, wobei eine gleichzeitig weitere Schädigung der Lungenzellen durch eine vermehrte Produktion Freier Radikale in Kauf genommen werden muss. Das ist die Kehrseite der Medaille Sauerstoff, wenn er langfristig hochkonzentriert inhaliert wird.
Hinweis: Ionisierter Sauerstoff ist per Definition ein Sauerstoff-Radikal = Freies Radikal!
Häufig wird bei Sauerstoffkonzentratoren dieser noch ionisiert mit der Begründung, dass er dadurch besser und schneller in den Körper gelangen kann – was aus physiologischer, chemischer und physikalischer Sicht nicht stimmen kann.